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Sonntag 21.07. 11.00 Uhr

‚Houston, der Adler ist gelandet!‘

Aufbruch zum Mond 1969: Technisches Großprojekt und Etappe im Kalten Krieg

Vortrag

Anlässlich 50 Jahre Mondlandung


Ort: Planetarium Stuttgart, Willy-Brandt-Straße 25, 70173 Stuttgart
Eintritt: frei
Sprache: Deutsch
Dauer: 11.00 – 12.30 Uhr


Vor 50 Jahren erlebte ein Großteil der ZeitgenossInnen die erste bemannte Mondlandung als Menschheitsabenteuer. Davon profitierte das Team um Wernher von Braun, aus dessen Arbeit die Mondrakete hervorging. Heute bietet das Jubiläum Anlass zum Nachdenken über die Verantwortung von Wissenschaft und Technik. Ohne den Wettlauf mit der Sowjetunion im Kalten Krieg hätte es das Mondprojekt nicht gegeben. Und die deutschen Raketenkonstrukteure wären nicht so reibungslos in die USA gelangt, denn sie waren in die Gräuel des NS-Regimes verstrickt. Der Vortrag beleuchtet die Licht- und Schattenseiten der bemannten Mondlandung.


Mit: Prof. em. Dr. Rainer Eisfeld, Universität Osnabrück
In Kooperation mit: Planetarium Stuttgart

Prof. em. Dr. Rainer Eisfeld

Rainer Eisfeld war zwischen 1974 und 2006 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Osnabrück und Gastprofessor an der University of California at Los Angeles (UCLA), sowie der University of Arizona in Tucson. Er gehörte zwei Jahrzehnte lang dem Kuratorium der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora an. 2006 bis 2012 vertrat er im Vorstand der International Political Science Association die Forschungsausschüsse der Vereinigung. Seine Studie „Mondsüchtig“ wurde 1997 durch die Jury der Zeitschrift Bild der Wissenschaft unter die Wissenschaftsbücher des Jahres gewählt. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören u. a.: „Mitgemacht. Theodor Eschenburgs Beteiligung an „Arisierungen“ im Nationalsozialismus“ (Hg., 2015) und „Empowering Citizens, Engaging the Public: Political Science for the 21st Century (2019)“.

Auch erscheint sein ausgezeichnetes Buch „Mondsüchtig“ in einer neuen Auflage im Herbst. Mehr Informationen finden Sie hier.