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Dienstag 06.12. 12.15 Uhr

Die geteilten Staaten von Amerika?

Ein Blick auf die USA nach den Midterms

Diskussionsrunde

Im Rahmen von: Midterm Elections 2022


Ort: Nesenbach, Dorotheenstraße 6, 70173 Stuttgart
Eintritt: Frei
Sprache: Deutsch
Registrierung: Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung an. 


Finale Züge des Wahlkampfes in den USA zeigen auf, wie gespalten das Land ist. Lange führten die US-Demokraten im Wahlkampf doch im Herbst sehen nun jüngste Umfragen die Republikaner vorne. Der Fokus hat sich verändert: während noch vor einigen Wochen Themen wie der Krieg in der Ukraine und die Abtreibungsgesetze US-amerikanische Wähler*innen bewegten, stehen nun die Wirtschaftskrise samt drohender Energiepreiseerhöhungen, Inflation und auch Kriminalität im Vordergrund. Der amtierende Präsident verliert dadurch an Zustimmung; es bleibt abzuwarten, ob er nach nur zwei Jahren zur „Lame Duck“ wird.

Einen Monat nach der Wahl schauen wir uns an, wie sich die aktuelle Situation auf das Wahlergebnis ausgewirkt hat und mit welchen Konsequenzen nun gerechnet werden kann. Wie wird sich die USA gesellschaftlich und politisch weiterentwickeln? Wird sich die Spaltung in der Gesellschaft weiter vertiefen? Was können wir in Hinblick auf die anstehenden Präsidentschaftswahlen 2024 erwarten? Und wie stehen Donald Trumps Chancen auf eine Rückkehr ins Weiße Haus?

Vor Beginn der Diskussion gibt es ab 11.45 Uhr einen kleinen Mittagsimbiss.


Mit: Claus Gramckow, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Regionalbüro Nordamerika, Washington, D.C.; Dr. Christoph von Marschall, Der Tagesspiegel
Moderiert von: Diana Hörger, SWR
In Kooperation mit: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Claus Gramckow

wurde im Februar 2005 zum Leiter des Regionalbüros Nordamerika der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Washington, D.C. ernannt. Er ist außerdem Vorstandsvorsitzender seines eigenen Unternehmens, des Hanseatic Institute Inc., einer von ihm im Jahr 1999 gegründeten Consultingfirma für Öffentliche Angelegenheiten in Arlington, VA. Von 1990 bis 1998, vor der Gründung seines eigenen Unternehmens, war Herr Gramckow als Leiter Programme des Transatlantischen Dialogprogramms der Stiftung in Washington, D.C. tätig. 1986 hat er das Kongressstipendium des German Marshall Fund im Rahmen der Amerikanischen Gesellschaft für Politische Wissenschaften (American Political Science Association) erhalten. In dieser Zeit arbeitete er drei Jahre als Parlamentsassistent im Repräsentantenhaus der USA. Sein Diplom in Politikwissenschaft machte er an der Universität Hamburg.

Dr. Christoph von Marschall

ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner „Tagesspiegel” sowie Autor mehrerer Bücher. Zu seinen Schwerpunktthemen gehören u.a. die internationale Politik, Machtverschiebungen zwischen den Großmächten, die USA und das transatlantische Verhältnis. Von 2005 bis 2013 war er USA-Korrespondent und seit Amtsantritt Barack Obamas 2009 einziger deutscher Zeitungskorrespondent im White
House Press Corps. 2017/18 lebte er als erster Helmut Schmidt Fellow der Zeit-Stiftung und des German Marshall Fund erneut in Washington und hatte Zugang zu Donald Trumps Weißem Haus.