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Donnerstag 02.12. 9.30 Uhr

#GoodbyeAmerica?

Was haben die deutsch-amerikanischen Beziehungen mit meinem Leben zu tun?!

School Special

75 Years of Transatlantic Ties: Speech of Hope, Amerikahaus & DAZ Stuttgart


Ort: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Eintritt: Frei
Sprache: Deutsch
Anmeldung: via school@daz.org


Die Vereinigten Staaten von Amerika haben im letzten Jahrzehnt gewaltige Veränderungen durchlaufen. Obama, Trump, Biden – jeder von ihnen hat versucht, dem Land zuhause seinen Stempel aufzudrücken. Genauso hat jeder von ihnen die US-amerikanische Rolle in der Welt anders ausgelegt. Kein Tag vergeht, ohne dass die deutschen Medien von den neuesten Entwicklungen in den USA berichten und davon, was die Entscheidungen im Weißen Haus für Deutschland und für Europa bedeuten. Auf eine abstrakte Art ist uns allen klar: Wir brauchen Amerika: militärisch, wirtschaftlich, technisch und auch politisch. Zumindest führt kein Weg an Amerika vorbei, ob uns das passt oder nicht.

Aber hat irgendetwas davon wirklich mit unserem Alltag zu tun? Spielt es letztlich für uns überhaupt eine Rolle, ob der Präsident Obama, Trump oder Biden heißt? Und ist am Ende alles, was in Amerika passiert, nicht zu weit weg von uns, um irgendeinen Einfluss zu haben?
In diesem Workshop wollen wir gemeinsam Antworten auf diese und weitere Fragen finden; Antworten, die direkt mit unserem Leben zu tun haben, hier und heute. Wir überlegen, welche Folgen es hat, wenn die USA in China Werbung für Schüleraustausche machen, wenn Elon Musk e-Autos in Brandenburg baut, wenn WhatsApp zu Facebook gehört, wenn der Präsident der USA ein alter weißer Mann ist, wenn im US-amerikanischen Schulatlas der Westen im Osten liegt. Und ob wir uns eine Welt ohne Amerika überhaupt vorstellen können – und wollen…

Der Workshop beleuchtet die jüngere Geschichte und Gegenwart der deutsch-amerikanischen Beziehungen und stellt verschiedene Szenarien für ihre künftige Entwicklung vor. In einem Mix aus fachlichem Input und interaktiven Formaten werden exemplarisch Bezüge weltpolitischer wie innenpolitischer Wegmarken und Entscheidungen – in den USA und Deutschland nach der Bundestagswahl – auf ihre Relevanz für die Lebensgestaltung und den Weltbegriff der jungen Generation in Deutschland hin überprüft. Im Anschluss soll gemeinsam ein kritisch-distanzierter Blick auf „den Westen“ entwickelt werden, der die Teilnehmenden dazu befähigt, die deutsch-amerikanischen Beziehungen informiert zu verfolgen und als einflussreichen Faktor für das eigene Leben einzuordnen. Zudem soll ein Wunschkatalog der Teilnehmenden entwickelt werden, den diese mit Bezug auf die transatlantischen Beziehungen gegenüber der Bundesregierung haben.

Der Workshop findet in deutscher Sprache statt.


With: Dr. Tobias Endler, Heidelberg School of Education
In Kooperation mit: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg