zurück

Dienstag 26.02. 19.00 Uhr

Hollywoods Ungarische Wurzeln

Gespräch und Diskussion

Im Rahmen von CINEMericA – DAZ Movie Night


Ort: Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart, Haußmannstraße 22, 70188 Stuttgart
Eintritt: frei
Sprache: Deutsch
Dauer: 19.00 – 21.00 Uhr
Anmeldung: bitte bis 25. Februar 2019 unter uki-s@uki-s.de 


And the Oscar goes to … Hungary! Wussten Sie das 45 Oscars an Filmikonen aus Ungarn oder ungarischer Abstammung gingen? Im 20. Jahrhundert wanderten viele ungarische Filmemacher in die USA aus und prägten so die Geburtsstunde der Traumfabrik. Nicht nur die Gründer von Paramount oder 20th Century Fox sondern auch visionäre Regisseure, wie Michael Curtiz oder George Cukor, haben ungarische Wurzeln. Prominente Ungar*innen hinterließen ihre Spuren in fast allen Bereichen der Filmindustrie, u.a. als Filmmusikkomponisten, wie Miklós Rózsa und Gerard Schurmann, sowie Drehbuchautoren, wie Emerich Pressburger und John S. Toldy. Auch die ehemaligen Hollywood-Stars Zsa Zsa Gabor und Tony Curtis, sowie die jetzigen Filmgrößen Goldie Hawn, Adrien Brody und Drew Barrymore haben ungarische Wurzeln.


Mit: Adam Rozgonyi, Balázs Bokor, Generalkonsul a.D. (Autor von „Az én Hollywoodom“ / „Mein Hollywood“); moderiert vonao.Univ.-Prof. Dr.phil. Dr.h.c. Gerold W. Gruber, Gründer von exil.arte und Leiter des exil.arte Zentrums der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien  
In Kooperation mit
: Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart 

Adam Rozgonyi

Dr. Adam Rozgonyi-Rössler ist Professor an der Metropolitan Universität, Budapest, und Inhaber des dortigen Lehrstuhls für Film und Fernsehen. Zudem arbeitet er als freischaffender Regisseur und Drehbuch-Autor für Film, Fernsehen und Theater in zahlreichen ungarischen Produktionen.

Balázs Bokor

Botschafter Balazs Bokor war von 1981 bis 2015 im diplomatischen Dienst für Ungarn tätig. In dieser Zeit absolvierte er diverse Auslandsstationen im Nahen Osten und war Generalkonsul in Los Angeles. Er veröffentlichte mehrere Bücher, unter anderem „My Hollywood“ (2012) zu den ungarischen Wurzeln der amerikanischen Filmindustrie.

ao.Univ.-Prof. Dr.phil. Dr.h.c. Gerold W. Gruber

Prof. Dr. Dr. h. c. Gerold W. Gruber ist außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Er ist außerdem Leiter des von ihm gegründeten Forschungszentrums exil.arte, das sich österreichischen Musikschaffenden widmet, die unter dem Regime Hitlers als entartet galten und dadurch in Vergessenheit gerieten, und sich um deren Eingliederung in die etablierte Kultur- und Musikforschung Österreichs bemüht.