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Donnerstag 24.01. 19.00 Uhr

Ist der „Sumpf“ trockengelegt? – Präsident Trumps Agenda zur Halbzeit

Vortrag und Diskussion

Im Rahmen von The Divided States of America


Ort: Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart
Eintritt: 5,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, DAZ-Mitglieder frei
Sprache: Deutsch
Dauer: 19.00 – 20.30 Uhr


Während seines Wahlkampfes 2016 trat Donald J. Trump mit dem Schlachtruf „Drain the Swamp“ als Gegner des Establishments an. Sein Versprechen ans Volk war es den „Washingtoner Sumpf“ der Eliten trockenzulegen und der Korruption ein Ende zu setzen. Als Bruch mit dem Status Quo wurde er ins Amt des US-amerikanischen Präsidenten gewählt. Was ist von seiner Agenda geblieben und welche seiner Wahlversprechen konnte er umsetzen? Obamacare existiert noch, Multilateralismus musste größtenteils bilateralen Abkommen weichen und eine Mauer zu Mexiko ist nicht in Sicht, jedoch wurde die Zuwanderung reduziert, der Iran mit Sanktionen belegt und aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen. Welche Prioritäten hat er für die zweite Hälfte seiner Amtszeit? Und wie steht es im größeren Zusammenhang um die liberale Demokratie?


Mit: Prof. Dr. Boris Vormann, Bard College Berlin
In Kooperation mit: dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

Prof. Dr. Boris Vormann

Prof. Dr. Boris Vormann ist Professor für Politik am Bard College Berlin und Gastforscher an der Université du Québec à Montréal (UQAM). Zuvor lehrte und forschte er am John-F.-Kennedy Institut der FU Berlin, CUNY Gaduate Center, an der New York University und Harvard University. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen u. a. auf Global Governance, insbesondere dem Zusammenhang zwischen Urbanisierung und Globalisierung, sowie Nationen und Nationalismus. Er ist regelmäßig politischer Kommentator für Medien wie ARD, Deutsche Welle, Deutschlandfunk und NPR Berlin. Sein neustes Buch „Die Krise der Demokratie und wie wir sie überwinden“ zusammen mit Prof. Dr. Christian Lammert erschien 2017.