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Donnerstag 21.03. 19.00 Uhr

„Medien, die Feinde des Volkes?“: Journalismus in Zeiten von Digitalisierung, Fake News und Präsident Trump

Vortrag

Im Rahmen von „re:think media“


Ort: TREFFPUNKT Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28
Eintritt: frei
Sprache: Deutsch
Dauer: 19.00 – 20.30 Uhr


Die Medien stehen am Scheideweg. Digitale Formate diktieren das Tempo der Berichterstattung, erhöhen den Kostendruck und verschärfen die Print-Krise. Während klassischer Journalismus gegen Fake News und die drastische Vereinfachung von komplexen Sachverhalten kämpft, nutzen Politiker*innen vermehrt ihre eigenen Plattformen in den sozialen Medien zur Informationsverbreitung. In besonderem Maß trifft dies auf US-Präsident Donald Trump zu, der für Medienschaffende Fluch und Segen zugleich ist. So wurden die „New York Times“, die „Washington Post“, „MSNBC“ und „CNN“ von ihm zum einen zu „Fake News“ degradiert, zum anderen profitieren sie sehr von den Schlagzeilen rund um den Präsidenten – dem sogenannten „Trump-Effekt“. Doch welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf die vierte Säule der Demokratie? In welchem prekären Zustand befinden sich die klassischen Medien? Und wie beeinflusst die aktuelle Situation die Demokratie?


Mit: Nicolas Richter, Ressortleiter Investigative Recherche und ehemaliger langjähriger Washington-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung
In Kooperation mit: Konrad-Adenauer Stiftung, Politisches Bildungsforum Baden-Württemberg; vhs Stuttgart

Nicolas Richter

Nicolas Richter wurde 2016 zum Ressortleiter Investigative Recherche der Süddeutschen Zeitung ernannt. Zudem war er über Jahre als US-Korrespondent in Washington, D.C. tätig. Seit 2005 schreibt Nicolas Richter für die Süddeutsche Zeitung und enthüllte im Zuge dessen gemeinsam mit weiteren Kollegen u. a. die Formel 1-Affäre, sowie die Drehbuchaffäre beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Für seine Publikationen erhielt er neben dem Wächterpreis auch den Helmut-Schmidt-Preis.