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Sonntag 03.10. 11.30 Uhr

The Tyranny of Merit – Vom Ende des Gemeinwohls

Conversation

Zukunft des transatlantischen (T)Raums


Ort: Volksbühne in Köln oder digital per Live-Stream
Eintritt: Frei
Sprache: Englisch, in der Volksbühne wird Simultandolmetschen ins Deutsche angeboten; Fragen können auf Deutsch gestellt werden.
Anmeldung: Um Anmeldung unter Angabe der Teilnahmeform (digital oder anwesend) wird gebeten an info@amerikahaus-nrw.de

Hinweise zur Veranstaltung: Die Hygieneauflagen für Veranstaltungen im Innenbereich werden eingehalten. 


Der US-amerikanische Philosoph und Professor Michael Sandel analysiert in seinem Buch „Vom Ende des Gemeinwohls“ eindrucksvoll, wie sich die USA und Westeuropa
zu Leistungsgesellschaften entwickelt haben. Diese Meritokratie baue auf dem Mythos auf, dass jeder Mensch mit harter Arbeit alles erreichen könne; Positionen und gesellschaftliche Anerkennung werden daher nach (vermeintlicher) Leistung vergeben. Nach der Vorstellung seiner wichtigsten Thesen diskutiert Sandel mit Podiumsgästen und dem Publikum, welche Folgen die meritokratische Ausrichtung für unsere Gesellschaft hat und wie dies mit massiven gesellschaftlichen Spannungen
und Spaltungen zusammen hängt. Wie können wir uns wieder zu mehr „Wir“ entwickeln?


Mit: Prof. Michael Sandel, PhD, Harvard University; Martin Schulz, Friedrich-Ebert-Stiftung; Dr. Juliane Kronen, Vorstandsmitglied des AmerikaHaus NRW e.V.; Prof. Dr. Wilfried Hinsch, Universität Köln und Wissenschaftsforum zu Köln und Essen

Moderiert von: Martina Buttler

Organisiert von: AmerikaHaus NRW e.V.

In Kooperation mit: Jochen Ott MdL, dem Wissenschaftsforum zu Köln und Essen, der Volksbühne am Rudolfplatz und dem Verbund der Deutsch-Amerikanischen Zentren