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Mittwoch 23.10. 18.00 Uhr

Württemberg als Geburtsort der forensischen Ballistik?

Ein Mordfall aus dem 19. Jh. bricht mehrere Rekorde

Vortrag

Ort: Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Taubenheimstraße 85, 70372 Stuttgart
Eintritt: frei
Sprache: Deutsch
Dauer: 18.00 – 19.30 Uhr
Anmeldung: bis 20. Oktober unter anmeldung@daz.org 


Dieser Mord an einem württembergischen Bürgermeister 1835 ist rekordverdächtig: mit 37 Jahren, verfügt er über die längste Zeitspanne zwischen Tat und Aufklärung im 19. Jahrhundert und mit 183 Jahren auch über die älteste Belohnung, die je für eine Aufklärung bezahlt wurde. Der Täter floh in die USA und kämpfte auf amerikanischer Seite im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg unter dem späteren US-General Robert E. Lee. Doch wie wurde dieser spektakuläre Fall aufgeklärt? Mit Hilfe der forensischen Ballistik, die für diesen Fall das erste Mal zum Einsatz kam. Obwohl der Franzose Alexandre Lacassagne, der im Jahr 1889 als Erster über die Methode schrieb, als Vater der forensischen Ballistik gilt, kam ihm der württembergische Ermittler des Falls von 1835 50 Jahre zuvor. Ann Marie Ackermann und Volker Schäfer nehmen diesen spektakulären historischen Fall unter die Lupe.


Mit: Ann Marie Ackermann, Autorin von Tod eines Mörders und ehemalige US-amerikanische Staatsanwältin; Volker Schäfer, Waffensachverständiger beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg 
In Kooperation mit: Landeskriminalamt Baden-Württemberg